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28.06. bis 26.07.2010 "das Böse - fotografisch" Ausstellung der Fotogruppe der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Universität Düsseldorf, Gebäude 23.01, Ebene U1 |
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Die Fotogruppe zeigt im Rahmen der fächerübergreifenden Veranstaltungsreihe "das Böse" ihre Ausstellung "das Böse - fotografisch".
Die Ausstellung findet vom 28.6. bis zum 26.7.2010 vor dem Hörsaal 3A statt. Dabei sind sehr unterschiedliche Annäherungen an das Thema verwirklicht worden, von eher bildlich-direktem bis indirekt-beschreibendem "Bösen".
Meine eigenen Fotos stehen dabei unter der Überschrift "Tatort Düsseldorf", für die ich historische Tatorte in der Stadt recherchiert, fotografiert und die dahinter stehende Geschichte beschrieben habe.
Ausstellungseröffnung ist am Montag, den 28.6.2010 um 17 Uhr s.t.

23.02. bis 21.03.2010 "Diversity" Ausstellung der Fotogruppe der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
in der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf |
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"Im Herbst 2007 haben sich erstmals an der der Heinrich-Heine-Universität zahlreiche Studenten zusammengefunden, um innerhalb kürzester Zeit an der Erstellung eines "studentischen Fotokalenders" mitzuwirken, mit dessen vollständigen Erlös damals die Therapie zweier Studentinnen gefördert werden konnte, die an der seltenen und schweren Immunkrankheit CFS/ CFIDS leiden.
Aus dieser Idee und Verbindung heraus gründeten dann eineinhalb Jahre später die zwei damaligen Teilnehmer Alexander Klang und Götz Lehmann die Fotogruppe als Gruppe für alle fotobegeisterten Studenten aller Fakultäten an der HHU Düsseldorf.
Mit "Diversity" stellt die noch junge studentische Fotogruppe der HHU in einer Ausstellung im Foyer der Universitäts- und Landesbibliothek ein breites Spektrum der ersten Ergebnisse aus den vergangenen Semester vor.
Die Themen reichen dabei von dem semesterbegleitenden Projekt "Uni-D-versity, die Vielfalt unserer Uni" bis zu verschiedenen monatlichen Themen wie "Elemente", "Herbst", "künstliches Licht" oder stammen aus Exkursionen zur Rhein-Kirmes, nach Kaiserswerth oder Amsterdam."
Ausstellungseröffnung am 23.2.2010 um 14 Uhr.
meine Fotos der Ausstellung
Artikel in der Rheinischen Post (mit ein paar Verwechselungen)

30. April 2009 Fotogruppe an der Heinrich-Heine-Universität gegründet
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Link |
Uni-Link
Bereits im Herbst 2007 enstand erstmals die Idee eine Fotogruppe an der HHU zu etablieren, als sich innerhalb sehr kurzer Zeit über 100
StudentInnen für die Umsetzung eines Studentenkalenders zusammenfanden. Leider gingen nach Abschluss des Projektes die meisten Kontakte wieder verloren
und so dauerte es mehr als ein Jahr, bis sich bei einem Treffen zwischen Dr. Götz Lehmann und mir, uns die Idee spontan wieder in den Sinn kam.
Kaum ausgesprochen vergingen diesmal nur wenige Tage, bis die ersten organisatorischen Hürden übersprungen waren und sich die ursprüngliche Idee mit
Zielen, Aktivitäten und vor allem zahlreichen fotobegeisterten StudentInnen füllte und sich seitdem immer grösserer Beliebtheit erfreut.
Neben der Vernetzung von Studenten verschiedenster Fakultäten soll das gemeinschaftliche kreative Arbeiten und der Austausch rund um das verbindende Element der Fotografie im Vordergrund stehen.
Aktuell erarbeitet die Gruppe semesterbegleitend Fotografien zum Thema "Uni-D-versity - Die Vielfalt der Uni", die zu Beginn des kommenden WS im Oktober 2009 in der HHU ausgestellt werden sollen.

27.03.2009 Jim Rakete : 1/8 sec. - Vertraute Fremde
Ausstellung bis 10.05.09 in der Ludwig Galerie Schloss Oberhausen |
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Video
Der 1951 in Berlin geborene Jim Rakete fotografierte schon im Alter von 17 Jahren professionell für Tageszeiungen und Agenturen und gründete mit Mitte 20
in einer Kreuzberger Fabriketage eine eigene Fotoagentur, genannt die "Fabrik". In dieser Zeit fotografierte er nicht nur die Cover vieler Musiker der Neuen Deutschen Welle, sondern arbeitete auch als Musikproduzent und Manager
zB für Nena, Nina Hagen und die Ärzte. Seit 1987 widmet er sich vollständig der Fotografie.
Bei den Überlegungen für ein Ausstellungs- und Buchprojekt kam Rakete im Jahr 2006 auf die Idee, mit einer alten sog. Laufbodenkamera (Plattenkamera) von Linnhoff,
"einer Technik, die vor meiner Zeit liegt, die Gegenwart anzuschauen". Während er früher meistens diejenigen, die "auf dem Sprung waren,
etwas Großes zu machen" fotografiert habe, wollte er jetzt "noch einmal nachschauen, was ist, bevor die Filme verschwinden."
Zu sehen sind 130 Portraits bekannter deutscher Schauspieler, Musiker, Politiker etc, in schwarz-weiss und ungeschminkt, die für die Aufnahmen von 1/8 bis zu mehreren Sekunden still halten mussten.
Das Stilmittel der Natürlichkeit ist auch bewusst als Gegenpol zur Mode der Digitalfotografie und entsprechender Bildbearbeitung gewählt.
"Was leidet ist die Wirklichkeit, mit der Konsequenz das wir den Bildern nicht mehr glauben. Perfektion langweilt mich, das klebt mir die Phantasie zu".
Jim Rakete gehört nicht nur zu meinen absoluten Lieblingsfotografen - ich könnte ihm auch stundenlang zuhören.
Foto: Jim Rakete

19.07. bis 24.11.2008 eigene Ausstellung zusammen mit Simone Keuter : "Natürliches"
"Fotografien in schwarz-weiss" im Steinbruch Duisburg |
Link
Flyertext (Bild zum vergrössern anklicken):
"Das man auch heute noch ganz ohne Digitalkamera und PC-Software schöne
Fotoaufnahmen machen kann, versuchen Simone Keuter und Alexander Klang in
ihrer Freizeit zu beweisen. Beide teilen sie die Vorliebe für die analoge
schwarz-weiss Fotografie.
Die Ausstellung zeigt eine Auswahl ihrer Arbeiten zum Thema Natur,
Stillleben bis (verdeckter) klassischer Akt.
Die Aufnahmen verbinden Momente von besonderer Stimmung, manchmal verträumt
bisweilen auch alltägliche und zufällige Szenen, jedoch immer in einem
ruhigen, natürlichen Kontext im vorzugsweise eher minimalistischen Stil."
Ausstellungsbeginn/Vernissage Samstag, 19.07.2008 / Ausstellungsende Sonntag, 24.11.2008

22.11.07 Teilnahme am Fotokalender der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Innerhalb von knapp 2 Wochen erstellten rund 100 StudentINNen der HHU unter der Organisation und Leitung von Cristof Judenau einen Fotokalender, dessen Erlös zu 100%
in die Therapie zweier an CFIDS (= Chronic Fatigue Immune Dysfunction Syndrome) erkrankten Studentinnen fliessen wird.
Insgesamt ein Fotograf und sieben Studenten fotografierten dafür zahlreiche Motive mit thematisch/örtlichen Bezug zur Uni.
Die Ergebnisse sind in einer eigenen Ausstellung an der Uni Düsseldorf sowie im Cafè Knülle und Kulturcafè Solaris (dort noch bis Ende Juni 2008) in Düsseldorf zu sehen. 13 Fotos wurden für den Kalender ausgewählt,
den es in einer Auflage von 1300 Stück seit dem 4. Dezember für 17,50 € in div. Buchhandlungen, Kaufhof etc in Düsseldorf (bzw über u.a. Homepage) zu kaufen gibt.
Auch ich habe mich an der Aktion beteiligt, meine Fotos (hier zu sehen) sind die Kalender-Monatsbilder für April und September ("Wäscheleine" und "Schloss Mickeln").
Zahlreiche Medien berichteten inzwischen über das Projekt und die Fotos, wie z.B.
Rheinische Post | NRZ/WAZ
| WDR-TV u.v.a.m.
Link zur Kalender-Homepage mit allen Fotos, Hintergrundinformationen und Bestellmöglichkeit: Studentenkalender-Düsseldorf
Homepage einer der beiden betroffenen Studentinnen "Hilfe-für-Hannah"

03.08.07 Homepage-update
Seit längerer Zeit nun endlich mal wieder ein update in fast allen Rubriken, z.T. mit neueren Aufnahmen aus den
letzten Monaten und auch einigen, die schon etwas älter sind. Dafür haben ein paar alte Bilder weichen müssen, insgesamt
sind nun aber mehr Fotos zu sehen.
Ausserdem mache ich seit geraumer Zeit nun mit meiner "Holga 120 CGFN" erste kleine Schritte im Mittelformat und habe mit
einer rund 30 Jahre alten Polaroid SX-70-Kamera meine Liebe zu Polaroidfotos entdeckt. Insoweit dürfte die nächste Zeit
für hoffentlich viele neue Fotos und updates gesorgt sein :)
Erste Polaroidergebnisse gibt es hier
und hier
zu sehen.

01.06.07 Jeanloup Sieff : Inédits - Unveröffentlichtes
Ausstellung bis 26.08.07 im NRW-Forum Kultur und Wirtschaft, Düsseldorf |
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"Warum fotografieren Sie ? wurde ich häufig gefragt. Weil ich
einen Fotoapparat geschenkt bekommen habe, lautete meine offene, naive Antwort.
Hätte ich nicht zu meinem vierzehnten Geburtstag eine Photax aus schwarzem Plastik
bekommen, dann wäre ich vielleicht Schauspieler, Regisseur, Schriftsteller oder Gigolo geworden"
Und so interessierte sich der 1933 als Sohn polnischer Eltern geborenen Jeanloop Sieff eben für die Fotografie und arbeitete seit 1954 als freier Fotograf.
Zu Beginn seiner Karriere hatte er eine Anstellung bei der Zeitschrift "Elle": "Im August 1955
erhielt ich einen Anruf, der mein Leben verändern sollte.
Die Frauenzeitschrift "Elle" suchte einen Fotografen - alle außer mir waren in Urlaub -, um eine
Reportage über eine junge Frau in der Provinz zu machen. Die Zeitschriftengründerin Hélène Lazareff
höchstpersönlich beglückwünschte mich und schickte mich wieder los, ein Titelbild aufzunehmen: Die Krönung!"
1961 ging er nach New York, wo er bis 1966 lebte und arbeitete. Zurück in Paris fotografierte er für zahlreiche Zeitschriften wie "Vogue",
"Harper's Bazaar", "Paris Match", machte Bücher sowie Ausstellungen. Am 20. September 2000 verstarb er.
Die Ausstellung zeigt rund 150 bis dato meist unveröffentlichter schwarz-weiss Fotos von
Porträt- u. Modefotos, Aktaufnahmen bis zu Landschaftsbildern und eine Reihe von
Kontaktbögen - nach den großen Abschnitten seiner Biografie gegliedert - beginnend in den 1950er-Jahren bis zum Jahr 2000.
Eine der besten Ausstellungen, die ich seit langem gesehen habe !
Foto: Sieff

22.04.07 Mario Testino : Out Of Fashion
Ausstellung bis 17.05.07 im NRW-Forum Kultur und Wirtschaft, Düsseldorf |
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Der 1954 in Peru geborene und seit 1976 in London lebende Mario Testino gilt Medien zufolge als einer der
"einflussreichsten, begehrtesten und renommiertesten Fotografen der Modeszene" und Entdecker von
Kate Moss, Stella Tennant und anderen bekannten Modelsternchen. Seine Fotografien dürften fast
jedem irgendwo schon einmal begegnet sein. Die hier gezeigten rund 40 Fotografien sind bis auf wenige
Ausnahmen sehr satt in den Farben, sehr insziniert und eher etwas extrovertiert und schrill.
Auf mich wirken seine Portraits sehr viel stärker, von denen man -abgesehen von den Bildern von Madonna-
hier leider nicht viel sehen kann. Aber ein Blick in einer der im Museumsshop ausliegenden zahlreichen
Bücher über Testinos Fotografien lohnt sich diesbezüglich unbedingt. Foto: Testino

22.04.07 Spectacular City : Architekturfotografie
Ausstellung bis 06.05.07 im NRW-Forum Kultur und Wirtschaft, Düsseldorf |
Link 1 |
Link 2
Eine wirklich sehenswerte Ausstellung über Architekturfotografie ist z.Zt. im Forum-NRW zu sehen.
Sie wurde vom Rotterdamer NAI, dem niederländischen Architektur Instutitut, zusammengestellt
und zeigt rund 100 in ihrer Art sehr unterschiedliche Fotografien aus den letzten zehn Jahren von international berühmten Künstlern wie
Andreas Gursky, Thomas Struth, Thoms Ruff und Olivo Barbieri, Thomas Demand, Andreas Gefeller, Heidi Specker,
Michael Wesely und Todd Hido. Die gezeigten Nachtaufnahmen Struth`s lösten in mir die Vermutung aus, das er diese
mit einer Holga-Kamera gemacht haben könnte. Wie auch immer - eine Inspiration mehr die nächsten Wochen mehr mit dieser
Kamera zu fotografieren :) Foto: Goiris

24.10.06 Reiner Leist: Window
Ausstellung bis 07.01.07 im Museum für Fotografie, Jebensstraße 2, Berlin |
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Reiner Leist fotografiert seit mehr als 10 Jahre mit einer Plattenkamera des 19. Jahrhunderts aus dem
Fenster eines New Yorker Geschäftshauses an der 8. Avenue das Leben der Metropole. Er fotografierte an jedem Tag, an dem er in New York war,
wann immer er Zeit fand, bei jeder Tageszeit, Witterung und jedem Sonnenstand. Dabei entstanden etwa 2.200 Aufnahmen,
die den Alltag und Wandel Manhattans genauso vorführen wie auch die Zerstörung des World Trade Centers.
Der immer neue Blick durch das Fenster auf die Stadt verleiht den Aufnahmen eine abwechselungsreiche Vielfalt.
Für seine Ausstellung im Kaisersaal des Museums für Fotografie hat Leist eine große Installation mit Leuchtkästen entwickelt, die in einem gewaltigen
Panorama sämtliche Fotografien präsentiert. Gleichzeitig erlaubt die Anordnung der Kästen, den Ablauf eines Jahres ebenso zu studieren wie die
immer gleichen Tage innerhalb der Jahre 1995 bis 2005.

23.10.06 Art France Berlin
Ausstellung bis 05.11.06 im c/o, Oranienburger Str / Ecke Tucholskystr., Berlin-Mitte |
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Valèrie Jouve (Link) (*1964) dokumentiert vor allem Stadtlandschaften.
Das Besondere an ihren Fotografien ist, dass sie im gleichen Bild auch die Menschen mit ihren Bewegungen und Handlungen portraitiert,
die sich in diesen Stadtlandschaften aufhalten, so das dadurch die beiden klassischen Themen "Landschaft" und "Portrait" so zusammengefügt
werden. Zuweilen leuchtete mir dieser Aspekt bei den eher inszinierten Portraits ein, andererseits bestand die Ausstellung aus einer Vielzahl von Fotografien, in denen
vorbeilaufende Passanten auf dem Bürgersteig abgebildet waren die mich pers. nicht so überzeugen konnten.
Von Nicolas Moulin (*1970) wird eine Videoinstallation gezeigt, bei der zwei sich gegenüberstehende Projektoren
das bewegte Meer und einen Windpark zeigen..
Über die Geräusche wie Wind, Luft und Wasser sind die Bilder inhaltlich
miteinander verbunden.
Jean-Luc Moulène (*1955)zeigt in seinen Werken die Spannung zwischen Wirklichkeit und ihrem Abglanz, indem er die Grenzen ziwschen
einer standardisierten Repräsentation der Gegenstände grundsätzlich verwischt und in Frage stellt. In scheinbar unaufregenden
Ansichten sucht er nach einer Neudefinition unserer Wahrnehmung und einer eigenen fotografischen Sprache und Wirklichkeit.
Seine Fotografien gefielen mir von dieser Ausstellung am besten. Sehenswert auch der Ort der Ausstellung an sich, das
Alte Postfuhramt (Link) auf der Oranienburger Str. Fotos:Jouve/Moulène

23.10.06 Robert Häusser
- Aus dem photographischen Werk 1938-2004
Ausstellung bis 26.11.06 im Deutschen Historischen Museum (Pei-Bau), Berlin |
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Anlässlich des 80. Geburtstags des Mannheimer Fotokünstler Robert Häussers widmete ihm das Forum Internationale
Photographie der Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim eine umfassende Retrospektive die nun im DHM in Berlin zu sehen ist.
Die Ausstellung umfasst 300 Schwarz-Weiß-Fotografien, die in neun Themengruppen unterteilt wurden. Robert Häusser
hat er sich in seinem späteren Leben durchgängig der freien künstlerischen Fotografie gewidmet, in der er konsequent eine
eigene Bildauffassung entwickelte, die sich an gegenständlichen Motiven orientiert. Seine Motive beschäftigten sich mit der
Vergänglichkeit, mit der Transformation der Natur durch den Menschen, mit Spuren in der Landschaft.
Häussers optische Handschrift besteht in einer Klarheit der Formen, starken Hell-Dunkel-Kontrasten und einem oft symmetrischen,
und klar gegliederten Bildaufbau. Seine Art zu fotografieren besteht nicht darin, etwas zu arrangieren
sondern die vorgefundene unveränderte Realität fotografisch herauszustellen.
Diesem Zweck ordnet er alle fotografischen Parameter wie Blickwinkel,
Lichtführung, Komposition, Bildaufteilung, Bildausschnitt, aber auch Ausbelichtung, Kontrast etc unter, dass hinter
den fotografierten Gegenständen ein bisher unbemerktes Wesen hervorzutreten scheint.
Besonders gut haben mir Häussers frühere Werken gefallen, die in ihrem Ausdruck vielleicht noch klassischer, aber auch etwas schwerer,
und allesamt menschenleer sind.

21.07.06 Tat(orte)
Ausstellung bis 06.08.06 im NRW-Forum Kultur und Wirtschaft, Düsseldorf |
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Die Ausstellung im NRW-Forum Kultur und Wirtschaft zeigt mit rund hunderten Fotografien
der Fotografen Weegee (Fotos aus dem nächtlichen New York), Odermatt (Autounfälle) und Metinides (Unfallopfer)
sehr unterschiedliche Ansätze zum Thema "Tatort". Am besten haben mir die Fotos aus dem aus dem Los Angeles Police Archive
gefallen - schwarz-weiss Bilder aus den 20er und 30er Jahren, die eher an einem schwarz-weiss Gangsterfilm erinnern
als an die schrecklichen Taten, die sie dokumentieren.

06.07.06 Deutsche Börse Photography Prize 2006
Ausstellung bis 16.07.06 im c/o, Linienstr. 144, Berlin-Mitte |
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Im März wurde in London der Deutsche Börse Photography Prize 2006 an Robert Adams vergeben, der
seit mehr als 40 Jahren mit der Kamera die Folgen der Industrialisierung für die
Landschaften des amerikanischen Westens in zarten schwarz-weiss Silber-Gelatine-Abzügen dokumentiert.
Andere Fotografen der engeren Auswahl waren Yto Barrada, Phil Collins und Alec Soth, deren Werke ebenfalls
in der Ausstellung gezeigt werden. Die Fotografien von Alex Soth, der nach einer Begegnung mit Joel Sternfeld zur Fotografie kam,
haben mich am meisten angesprochen. Sie zeigen Aufnahmen von Land und Leuten denen er entlang versch. Reisen
entlang des Mississippi von Minnesota nach Louisiana begegnete. (Link)
Foto: Soth ("Johnny Cash's boyhood home")

06.07.06 Das Spiel - Die Fußball-Weltmeisterschaften im Spiegel der Sportfotografie
Ausstellung bis 30.07.06 im Deutschen Historischen Museum (Pei-Bau), Berlin |
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Anlässlich der Fussball-Weltmeisterschaft in Deutschland sind im Deutschen Historischen Museum rund 150 Sportfotografien
der WM-Turniere von 1930-2002 zu sehen. Die Bilder stammen überwiegend aus dem Fundes der jeweiligen Sportfotografen, Bildagenturen
oder aus dem Archiv einiger Sportzeitungen. Die Ausstellung greift den Ritualcharakter des Fußballspiels auf:
Fans auf dem Weg zum Stadion, das Einlaufen der Mannschaften, das Spielen der Nationalhymnen, Seitenwahl -
Aufnahmen aus beiden Halbzeiten der regulären Spielzeit über die Verlängerung bis zum Elfmeterschießen.
Nach dem Spiel folgen die Abschlussrituale:
der Trikot-Tausch, die Siegerehrung, das Hochhalten des Pokals, Tränen der Freude und der Trauer.

29.01.06 Annie Leibovitz - "American Music"
Ausstellung bis 02.04.06 im c/o, Linienstr. 144, Berlin-Mitte |
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Annie Leibovitz, geboren 1949 in Westport (USA) begann schon in den frühen 70er im Alter von 21 Jahren für
das "Rolling Stone Magazine" und später für Vogue und Vanity Fair (z.B die schwangere Demi Moore) zu fotografieren. Neben diesen Portraits aus diesem 30-jährigen Archiv entstanden die ausgestellten
Fotografien auf einer zweijährigen Reise von 99-01 durch den Süden der USA. Die schwarz-weiss und Colorfotografien zeigen u.a.
von Johnny Cash bis Iggy Pop ruhige bisweilen nüchterne Bilder von Menschen als Verkörperung ihrer Musik.
Neben den Portraitfotografien ist Annie Leibovitz besonders auch durch ihre Reportagen
und Werbekampagnen bekannt geworden. Berühmtheit erlangte sie 1980, als sie John Lennon nackt zusammen mit Yoko Ono auf einem Bett sitzend,
nur wenige Stunden vor seinem Tod, porträtierte. Foto:Leibovitz

28.01.06 Wildlife Photographer of the Year 2005
Ausstellung bis 12.03.06 im Automobilforum Unter den Linden, Berlin
Ausgerechnet in einem Forum für Automobile sind die diesjährigen Gewinnerfotos des Fotowettbewerbes zu sehen,
der jährlich vom BBC Wildlife Magazine und dem Natural History Museum, London, veranstaltet wird.
Abenteuerlich klingen vor allem die Texte neben den Landschafts-, Tier- und Unterwasserbildern, in denen die zumeist Hobbyfotografen die jeweilige Entstehungsgeschichte
der Fotos beschreiben. Da ist von Tarnzelten und wochenlangem Warten auf den einen Moment die Rede, Zufallsgeschichten
aber auch von argen Übertreibungen, wie zB der angeblichen Darstellung der Erdkrümmung auf einem Delphinfoto mit extremen Weitwinkel-Meereshorizont ...
Foto:Presti

11.12.05 Gute Aussichten - Junge Deutsche Fotografie 05/06
Ausstellung bis 11.12.05 im Museum für Fotografie, Jebensstraße 2, Berlin |
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Im zweiten Jahr zeichnete eine Jury, u.a. aus Andreas Gursky, aus 94 Einsendungen aus 33 Institutionen
13 ausgewählte Arbeiten bestehend aus 133 Motiven als Gewinner des ersten regelmässigen bundesdeutschen Wettbewerb für Diplomarbeiten
aus dem Bereich Fotografie aus, die jährlich unter dem Titel "Gute Aussichten" ausgestellt werden.
Besonders gut hat mir die Arbeit "innen-aussen" von Peter Wildanger gefallen, in dessen Diplomarbeit es
um die Analyse des Verhältnisses von Innen- und Aussenraum im fotografischen Bild geht.
"Während das Auge die Bildoberfäche abtastet, dringt es in den Bildraum ein. An den grenzen der Ebenen
wird das perspektivische Sehen unterbrochen. Der Blick kehrt auf die Oberfläche zurück, das Bild wird als Bildfläche wahrgenommen."
Die Ausstellung ist auch vom 03.02.-12.03.2006 im Künstlerhaus Dortmund (Link)
zu sehen.
Foto:Wildanger

10.12.05 Das Portrait im XX. Jahrhundert
Ausstellung bis 09.04.06 im Deutschen Historischen Museum (Pei-Bau), Berlin
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Beginnend mit einem Blick auf die Portraitateliers um 1900 wird die Geschichte und Entwicklung der
Portraitfotografie in Deutschland in chronologischen Kapiteln bis zum Jahr 2000 an ausgewählten Beispielen dargestellt.
Zunächst beliebtes Mittel bürgerlicher Selbstdarstellung in bester Kleidung, posierend vor gemalten Hintergründen,
gewann die Portraitfotografie nach der Jahrhundertwende durch Einflüsse der Dokumentarfotografie mehr und mehr an Authentizität.
Immer mehr Fotografen verliessen die Ateliers und suchten die
Menschen auf der Straße, in ihren Häusern oder bei der Arbeit zum fotografieren auf.
Die Bildsprache veränderte sich, die Kamera rückte näher an die Gesichter, die Bandbreite der Darstellungsformen
in der Bildnisfotografie wurde vielschichtiger und facettenreicher. In den 30er Jahren
einerseits als bildlichen Unterstützung eines Persönlichkeitsentwurfs missbraucht entstand andererseits eine sozialengagierte
Fotografie wie die des Arbeiterfotografen Walter Ballhause, der sich Randgruppen der Gesellschaft zuzuwendete, die zuvor kaum wahrgenommen und
nicht für bildwürdig erachtet worden waren. Mit versteckter Kamera streifte er durch die Straßen und
setzte in seinen Fotoreportagen Opfer des Krieges, Arbeitslose, Arme und Rentner ins Bild.
Nach dem Krieg koexistierten dagegen eine Vielzahl von Ansätzen und Sichtweisen. Der Impuls zur Anfertigung einer
Portraitfotografie erfolgte nun in den allermeisten Fällen auf Initiative des Fotografen
und die Bedeutung von standardisierten Portraits trat in den Hintergrund. Als eines der letzten Überbleibsel dieser noch aus dem
Kaiserreich stammenden Tradition blieb noch das offizielle Staatsportrait in den Amtsstuben erhalten.
Besonders Eindrucksvoll fand ich die gezeigten Fotografien von Yousuf Karsh (z.B. Albert Einstein, Albert Schweitzer, Thomas Mann).
Foto:Karsh

10.12.05 Die Fotografen Theo und Hans Schafgans
Ausstellung bis 09.04.06 im Deutschen Historischen Museum (Pei-Bau), Berlin
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Der Maler Johannes Schafgans (1828-1905) gründete im Jahr 1854, 15 Jahre nach Erfindung der
Photographie, in Bonn ein Fotoatelier, das noch heute am selben Platz existiert und damit heute zu den
ältesten Ateliers in Europa zählt. Es gab kaum ein fotografisches Verfahren, das hier nicht ausgeführt wurde.
Die Ausstellung beschäftigt sich mit den Werken seines Sohnes Theo Schafgans (1892 – 1976) und
Enkels Hans Schafgans (* 1927). Während sich letzterer zunächst mit der Architekturfotografie auseinandersetzt,
fotografiert sein Vater bevorzugt Portraits u.a. namhafter Politiker der neuen jungen Bundesrepublik.
Besonders interessant ist sein in der Ausstellung niedergeschriebener Bericht über die Enststehung der später
allseits bekannten Portraitaufnahme von Theodor Heuss. An den gezeigten chronologischen Fotografien Willy Brandts
scheint man, wie bei vielen der anderen Politikerportraits ebenso, eine mit dem politischen Amt oder Karriere
wachsende Entfernung, bzw. Schutzmaske des „Fotografier-Gesichtes“, der abgebildeten Person zum Fotografen zu erkennen.
Sein Sohn Hans Schafgans knüpft seit den siebziger Jahren an die Kontinuität der seiner Porträtfotografie an
in dem er versucht, durch Gespräch und Beobachtung den Moment der "seelischen Authentizität" abzupassen.
Foto:Schafgans

22.10.05 Berlin Photography Festival - After the fact
Ausstellung bis 14.11.05 im Martin Gropius Bau, Berlin |
Link
"Genau zu der Zeit, in der die Digitaltechnik
über den fotografischen Ausdruck hereinbricht, erlebt der dokumentarische Ansatz in der Fotografie
eine bemerkenswerte Renaissance. Diese Ausstellung sondiert die neuen Wege der dokumentarischen und
erzählerische Praxis am Anfang dieses Jahrtausends, die Fakten und Fiktionen kunstvoll und dauerhaft
miteinander verflicht. Sie zeigt uns die Stärke der globalen zeitgenössischen
Fotografie in der Auseinandersetzung mit unseren alltäglichen Zwängen und anhaltenden Krisen" (Jan-Erik Lundström).
Besonders beeindruckend und zugleich erschütternd fand ich die in Rumänien gemachten schwarz-weiss Fotografien von Jo Voets
("Bukarest Underworld") und Fazal Sheikh`s Fotografien aus Somalia.
Am Berliner Photography Festival beteiligen sich ausserdem zahlreiche Galerien, Museen, Kulturinitiativen
und andere
Institutionen.
Foto:Voets

03.10.05 Dennis Stock - James Dean
Ausstellung bis 20.11.05 im NRW-Forum Kultur und Wirtschaft, Düsseldorf |
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Zum 50. Todestag von James Dean zeigt die Ausstellung des 1928 in New York geborenen Dennis Stock,
der mit seinen Aufnahmen von James Dean international bekannt wurde. Stock lernte 1955 Dean zu einem Zeitpunkt kennen,
als dessen Stern gerade aufzugehen begann und begleitete ihn zu den Orten, die ihm am meisten bedeuteten und prägten.
Zusammen reisten sie nach Fairmont in Indiana, jener Kleinstadt, in der Dean als Halbwaise
aufgewachsen war, nach New York und später nach Hollywood. In dieser Zeit entstanden jene
berühmten Bilder, die bis heute untrennbar mit dem Mythos James Dean verbunden sind.
Dennis Stock begleitete darüber hinaus die Dreharbeiten zahlreicher Filme und hielt die Welt des Ruhms und
der Stars in seinen Fotos fest.
Er dokumentierte die amerikanische Jazzszene und ihre Größen und gilt als der Fotograf der klassischen
amerikanischen Mythen. Der Traum von Freiheit, Mobilität und Individualität - der "American Way of Life"
- ist immer wieder Gegenstand seiner Arbeit.
Foto:Stock

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